Anregung zu einem Perspektivenwechsel! Die Kern-Sanierung unserer Gesellschaft - kabarettistisch beleuchtet!

Herzlich Willkommen liebe Leserin, lieber Leser!

Meine ersten Kabarett-Abende waren ein großer Erfolg, na ja sagen wir mal 97 % der Besucher konnten tiefer mitgehen und war von der Botschaft beglückt und den tieferen Kern dahinter erkennen. Ein paar waren vom Jodeln und meiner Verkleidung so abgeschreckt, so dass sie den ganzen Abend keinen Moment lang ihre "Maske" abnahmen und keine Miene verzogen. Wow, das war heftig für mich. Als Performance-Künstlerin will ich ja in einen Dialog treten und eine Verbindung herstellen, deshalb kommen wir ja zusammen.

 

Okay, ich verspreche: Das Verkleiden werde ich in Zukunft weglassen, sondern alle Themen mit kleinen Requisiten andeuten, um dem was mir wirklich wichtig ist mehr Raum zu geben. Es war ja nur ein Experiment, ohne Presse. Ein Ausprobieren. Künstlerische Freiheit eben. Inzwischen hat sich vieles weiterentwickelt und ich bin viel "selbst-bewusster" und in der Reduktion aufs Wesentliche.

 

Wieder zurück zu meinen Kabarettversuchen: Meine Wesensnatur ist so angelegt, dass ich meine heftigste Kritikerin bin und einen hohen Anspruch an mich habe. Ich schaue nicht auf die Fans die jubeln, sondern auf die Menschen die rausgehen und mir Kritik geben. Ich habe einige Menschen gefragt, weshalb sie z.B. kein einziges mal gelacht haben und völlig versteinert vor mir saßen. (Die haben nicht mal mir zuliebe ein Lächeln verzogen.) Es war wirklich ein Selbsterfahrungs-Trip. Puh...Da lerne ich am meisten für mich, vor allem zu mir zu stehen, mich genauer zu überprüfen, was will wirklich damit aussagen, bin ich authentisch, möchte ich mich auf Dauer so präsentieren?

 

Was war mit den 3 %  Kritikern? Das waren Freunde, Bekannte und Verwandte die meinten "Das ist doch kein Kabarett, da musst Du doch über die Politik schimpfen..." "Du musst noch viel üben, üben und das Stück auswendig lernen, damit es ein Kabarett wird...", oder "Du kannst doch nicht die Boarndlkramerin und Mutter Erde auf die Bühne bringen:::" meinte ein Regisseur, bleib lieber bei den Lesungen. Das muss ich jetzt nochmal groß aufschreiben, dass hat mich erschüttert:

 

"Du kannst doch nicht einfach die Boandlkramerin auf die Bühne bringen." Oh doch, das ist künstlerische Freiheit!

 

Ihr Lieben, in meiner künstlerischen Freiheit kann ich alles auf die Bühne bringen was und wie ich es will! Und aufgemerkt: ich habe mir die Freiheit genommen ein lösungs- und prozessorientiertes Kabarett zu kreieren, da ich das ständige Geschimpfe über dies und das nicht mehr anhören will. Jeder der meckert soll seine Energie lieber dafür verwenden etwas konstruktives und liebevolles beizutragen und an einem Lösungsprozess mitzuwirken. Das Aufregen verbraucht so viel Energie die uns bei den mutigen Wandlungsprozessen fehlt, die jetzt anstehen. Wir brauchen echte Visionen!

 

Wie komme ich dazu ein freies Kern-Kabarett zu entwickeln?

In meiner Arbeit als Phyiso- und Traumatherapeutin entwickelte ich im Laufe von vielen Jahren eine humorvolle Einführung in die neueste Gehirn- und Traumaforschung. Mit Stoffpuppen, kleinen Sketchen und viel Humor, je nach Klienten und Gruppen auch gerne den schwarzen Humor und auch die Boandlkramerin kam ins Spiel. Die Klienten und Seminar-TeilnehmerInnen meinten immer wieder, dass dies auf die Bühne soll. Ich entwickelte das "Bavarian-Healing" in bayerischem Dialekt, das auch den schwersten Lebensthemen Leichtigkeit gab. So bereitete ich mich viele Jahre auf meine Kabarett-Abende vor.

 

Als Kind und Jugendliche war ich auf der Bühne "Dahoam". Seit meinem 5. Lebensjahr gab es kleine Theaterstücke, Gesangs-, und Tanzvorführungen, eigene Choreographien und Tanzauftritte mit meiner Ballettlehrerin.  Ein Highlight meiner Jugend: eine Persiflage auf meinen Heimatort Metten als Petra Schürmann. Vor mir ein Fernseher aus Pappe und das Mikro und ich lese den Mettenern die Leviten. Da war ich 16 oder 17 Jahre alt. Später gab es eine kleine Pantomimegruppe mit einem Auftritt vor der Pfarrgemeinde. Ich legte einen imaginären Striptease im Ballettanzug direkt vor dem Klerus hin. Schmunzel. Ja, Sängerin in einer Band war ich kurze Zeit und sonstige Gesangs-Improvisationen in Kirchen und auf Plätzen bei denen sogar eine CD mit meditativen Gesängen entstand. So habe ich noch einiges mehr ausprobiert und vor allem in meine berufliche Tätigkeit integriert. Stimmbildung und Tanz/Improvisation ist ein wesentlicher Teil meiner Seminartätigkeit.

 

Ich liebe meinen Beruf, doch kann ich als Traumatherapeutin keine Einzelsitzungen geben, sondern nur künstlerisch arbeiten. Leider haben vor allem traumatisierte Menschen am liebsten Einzeltherapie, das kann ich gut nachvollziehen, doch es gibt zu wenig körperorientiert arbeitende Traumatherapeuten. Dabei sind Gruppen und Gemeinschaften viel besser, um gemeinsam zu üben, zu wachsen und zu lernen. Ich habe mich für den künstlerischen Weg entschieden und möchte vielen Menschen die gute Nachricht vom den gesunden Kern bringen, ihnen die Angst vor Trauma nehmen und körperorientierte Möglichkeiten zur Traumaheilung in großen Gruppen zeigen. Viele Fachleute und auch die Politiker erkennen langsam aber sicher: Wir werden die Herausforderungen unserer Zeit nur als Gemeinschaften meistern, denn wir brauchen die Verbundenheit und stärkendes psycho-soziales Feld, das uns "im innersten Zusammenhält". Hab ich sogar in der Neujahrsansprache für 2018 gehört!

 

Es gibt eine große transformative Kraft wenn Menschen sich miteinander "sicher und geborgen fühlen" und sich einfach entspannen und öffnen können. Dieses gemeinsame Schwingen, versuche ich mit dem Publikum zu erforschen, ohne zu Wissen ob es gelingt. Es ist eine Herausforderung sich in das "Nicht-Wissen" zu begeben und ohne Konzept, ganz fluide ins Schwingen zu gehen.

 

Das immer wieder aktualisierte Kern-Kaberett verbinde ich gerne mit Lesungen und Gesangs-Improvisation.

 

Ich freue mich über Ihre Einladung und Weiterempfehlung,

Ihre

Angelina Petra Kreupl

Embodimend-Philosophin

Freie Kern-Kabarettistin/Performerin

 

Die begeisterten Rückmeldungen und ein Foto der Boandlkramerin und Hintergrundwissen weshalb ich diese Archetypische Figur verkörpere und ins Bewusstsein bringen will, findet ihr unter freies Kern-Kabarett hier auf meiner Website.