Empathische Kommunikation = ehrliche Kommunkation - auf Basis des Nervensystems

Ja, es ist für jeden Menschen möglich, sich wieder an unsere ursprüngliche Fähigkeit zur Empathie zu erinnern.

Es ist in unserer Evolution und in unseren Zellen angelegt, empathisch zu sein. Wenn wir unsere Verletzlichkeit und Menschlichkeit zulassen,

kommen wir wieder in unser Kern-Selbst und können in Resonanz mit allen Lebewesen gehen. Dies ist in unserer Biologie angelegt: Der Körper ist der Weg.

Leitstern dabei ist unsere innere Instanz, unser Kern-Ethik-Kompass, der klare Grenzen aufzeigt, wenn wir uns verlieren.

Die empathische und ehrliche Wir-Kommunikation aus der Kern-Präsenz integriert beide Pole: Verbundenheit und klare Grenzen setzen.

Fundierte, achtsame Körper-Bewusstseins-Übungen zur Regulation des Nervensystems (u.a. Polyvagal-Theorie nach Dr. S. Porges)

und core-embodiment bringen uns in Kontakt mit unserem verkörperten Selbst.

* Sinnvoll ist tägliches Training mit sich selbst und allen Menschen.

Im Training geht es um 1 zu 1 Gespräche, in Gruppen, bei allen öffentlichen Terminen/Vorträgen etc.

und vor allem in Konfliktsituationen im Selbst-Kontakt zu bleiben.

Die Forschungen zum Thema Empathie und Selbstmitgefühl belegt:

Neue neuronale Vernetzungen bilden sich beim täglichen Training im Zeitraum von drei Monaten.

Die Neurowissenschaftler sagen dazu: "what fires together - wires together!"  und "use it or lose it". 

Das bedeutet, dass wir die neuen Vernetzungen des Gehirns täglich nutzen sollten, sonst

verschwinden wie wieder.

 

Durch die Online-Begleitung und Kern-Tools für den Alltag gelingt das dranbleiben:

Nach drei Monaten täglicher Praxis ist "es" so tief im Gehirn und Körper abgespeichert, wie Fahrradfahren.

Dann ist es selbstverständlich aus seinem verkörperten, zeitlosen Kern-Selbst zu kommunizieren.

Von Kern zu Kern. Von Mensch zu Mensch.

 

Ja, jeder Mensch kann durch das "ehrliche Sprechen" in Beziehung gehen und Vertrauen aufbauen.

Ehrlichkeit ist der Schlüssel für echte Beziehungen. Ein gemeinsames Miteinander bedeutet, in Resonanz zu sein,

sich aufeinander einzuschwingen, wie bei einem Orchester.

Es ist eine Atempause, ein Lauschen nach innen, auf die Stimme unseres Herzens, als feiner Kompass.

Aus dem verkörperten Kern-Selbst zu sprechen, öffnet den Raum ohne Bewertung: den Raum zwischen Reiz und Reaktion.

In diesem Raum können wir uns entscheiden, wie wir reagieren. Wir können uns sogar entscheiden, was wir denken.

Empathische und ehrliche Kommunikation aus der Höflichkeit des Herzens ist der Schlüssel für alle Beziehungen:

Zwischen Eltern und KIndern, mit KollegInnen, ChefInnen und in zufälligen Alltagsbegegnungen.

Die Herausforderung im Alltag ist, daß wir sog. "Trigger" erkennen und entkoppeln können.

Dazu ist die Unterscheidung von Gefühlen und Emotionen notwendig und

wir benötigen Werkzeuge zur emotionalen Entladung auf Basis der "Selbstregulation",

damit wir bei uns selbst und in der Empathie bleiben können.

Damit das gelingt, brauchen wir die Grundlagen, wie wir unser autonomes Nervensystem

regulieren können. Das autonome Nervensystem kann nicht mit dem Kopf, dem Willen oder

dem Verstand kontrolliert werden.

 

Das Training zur empathischen Kommunikation enthält folgende Werkzeuge:

- Trigger und Projektionen bewusst wahrnehmen lernen und "entkoppeln"

- Unterbrechung und Regulation der Überlebensmechanismen Kampf, Flucht oder Erstarrung

- Kontakt zur Kern-Präsenz zu halten und gleichzeitig im Beobachter-Zustand zu sein

- Unterscheidung von Jetzt-Gefühlen und Emotionen

- Werkzeuge, um die Gefühle und Emotionen im Körper zu neutralisieren und als Kraftquelle zu nutzen

- Stärkung der Anbindung zum inneren Kompass und Körper-Anker

 

Wenn wir trainieren, im Kern-Selbst-Kontakt zu bleiben, egal was im außen ist,

dann bleiben wir auch bei großen emotionalen Stürmen ruhig und gelassen.

Dadurch wirken wir regulierend auf unsere Umgebung, auf unser Team, in unseren Beziehungen und auf alles, was uns umgibt.

 

Zur Vertiefung für die Praxis empfehle ich meinen Podcast "Mut zum Wir - psychosoziales Feld" zu lauschen.

Ihr findet ihn zum Runterladen unter Podcasts oder auf meinem You-Tube-Kanal, den findet ihr unten im Footer als Link.

Weitere Podcasts zur Vertiefung auf meinem You-Tube-Kanal "Die Kraft der Ehrlichkeit in Beziehungen",

"Die Kraft deiner Verletzlichkeit - zeige deine Wunde!"

und "angewandte Kern-Ethik in Presse und Medien"  etc.

Viel Inspiration damit!

 

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum.

In diesem Raum liegt unsere Macht

zur Wahl  unserer Reaktion.

In diesem Raum entstehen Entwicklung und unsere Freiheit.“
 

Viktor Frankl (1905 - 1997)