Kern-Manifest zum Jubiläum: 30 Jahre Selbständigkeit     
 

Dieses Manifest widme ich allen Menschen, Kindern und Jugendlichen,

um die Vision einer lebenswerten Zukunft zu ermöglichen.

 

Einführung zum Kern-Manifest:

Es gibt wenig Bewusstsein über individuelles/kollektives Trauma in unserer Gesellschaft. 

Das Verleugnen von Trauma ist vergleichbar mit einem ständigen "Wegschauen" und Verdrängen unseres

"blinden Fleckes",

der im Untergrund auf jeden Menschen und die Gesellschaft schädigend auswirkt:

Auf den Lebensprozess insgesamt, unsere Gesundheit,

unsere Bindungs-, Beziehungs- und Liebesfähigkeit.

Im Grunde ist Trauma die Ursache allen Leidens der Menschen, Tiere und der gesamten Erde.

So wie wir von unserem Körper abgespalten sind, sind wir von der natürlichen Verbundenheit zur Erde getrennt.

 

Wenn wir eine stabile Welt-Gemeinschaft wollen, die sich verbindet,

statt sich weiter zu spalten,

benötigen wir die Verankerung einer körper- und bindungsorientierten Kern-Ethik

und Werkzeuge zur "kollektiver Trauma-Heilung", die Menschen wieder in Kontakt mit ihrer Körper-Weisheit bringen.

  Das Thema Ethik ist in aller Munde. Es reicht nicht über Ethik zu sprechen, oder zu lesen. Ethik wird erst wirksam, wenn wir sie verinnerlicht haben und aus ihr leben. Im täglichen Umgang - im Alltag.

 

IM KERN GESUND bietet einen stabilen Boden, um sich die blinden Flecken anzusehen

und uns mit den Themen ehrlich auseinandersetzen, denen wir ausweichen.

Wenn wir uns den Themen mutig stellen, wird uns dieser "Schatten" als Kraftquelle zur Verfügung stehen. (Ergänzung dazu siehe Blog-Artikel zum Trickster-Archetypen)

 

 


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Kern-Manifest:

 

Die internationale Traumaforschung belegt, dass jede Krankheit, ob seelisch oder körperlich, die Folge einer nicht regulierten traumatischen Erfahrung ist:

 Diese können vorgeburtlich, geburtlich, in Säuglings-, Kinder- und Jugendzeit, im Familiensystem, durch Trennungen, Beziehungs- und Bindungstrauma allgemein ausgelöst worden sein.

In den letzten Jahrzehnten begleitete ich viele Menschen, die Re-traumatisierungen durch Berührung z.B. bei der Massage, in der Physiotherapie, im Yoga, im Musik- und Gesangsunterricht oder bei anderen körperorientierten Methoden erlebt haben.

Re-traumatisierungen können ebenso beim  Sprechen über Trauma auftreten: z.B. bei einer Anamnese beim Arzt, bei Psychologen, Heilpraktikern, Homöopathen, Pädagogen,
Sozialbegleitern, bei Beratungen in der Apotheke, bei der Begleitung um die Geburt, auch von Hebammen,
bei Gerichtsverhandlungen, mit Anwälten, auf Ämtern, bei Interviews von Journalisten,
bei Fernseh- und Kinofilmen, die heftige Szenen und Krankheitsbilder zeigen,
durch allgemeine emotionale Panikmache in manchen Medien und Übermittlung von beängstigenden Nachrichten.
Jeder MENSCH kann ehrlich aus der Kern-Präsenz sprechen lernen, besonders Nachrichtensprecher/ Politiker etc. könnten somit die Massen beruhigen, regulieren und damit wieder gesunde Verbindungen aufbauen.
                  
Trauma und Re-Traumatisierungen geschehen durch operative oder invasive Eingriffe (Zahnarzt etc.),

in der Notaufnahme, bei langen Klinikaufenthalten, sowie nach kleineren Unfällen,oder Stürzen.

Viele Menschen bemerken dies nicht sofort, sondern erst Jahre später, wenn der Körper Symptome macht.

 

 

Re-Traumatisierungen können ebenso durch intensive Atemübungen stattfinden,

sowie stark kathartische Körperübungen zum Thema Wut, Aggression etc.,

oder zu viele und starke Reize bei Klängen, Trommeln, Trompeten etc.

sogar Mantra-Singen bringt viele Gruppen zum "Abheben"

und sich vom Körper abspalten,

vor allem wenn die Gruppenleiter nicht im Kern verankert und geerdet sind.

 

 

Langjährige Frustration, sowie Sinnlosigkeit in beruflicher Tätigkeit,

Bashing/Mobbing, Bodyshaming, gesellschaftliche, soziale Ausgrenzung,

fehlender Zugang zu sexueller Erfüllung oder Ekstase und Körper-Glück

können auch zu Erstarrungen im Körper

oder Re-Traumatisierungen führen

und somit auf lange Sicht zu psychischen oder physischen Erkrankungen.

 

 

 

Es gehört zur Entwicklung der Menschheit, dass wir sicherer Räume brauchen, in denen wir körperliche Ekstase zulassen können. Es ist eine Art Psychohygiene, die auch z.B. durch Tanz, Musik und Gesang erzeugt werden kann.

(Ohne Alkohol und Drogen - unser Körper kann dies selbst herstellen :-)

 

 

Zu Re-Traumatisierungen kann es auch durch Zwänge in der Ernährung, ständige Verbote und Härte gegen sich selbst und  häufiges Heilfasten kommen.

Bei Menschen, die inner-seelisch ungenährt und traumatisiert sind,

kann längeres Fasten süchtig machen.

"Eisbäder" können Menschen, die tief erstarrt sind, noch mehr in die Abspaltung vom Körper führen.


Der exzessive Konsum von und die Sucht nach "unbeseeltem" Sex und pornographischen Filmen etc. sind

ebenso verzweifelte Versuche sich zu regulieren.

Wenn wir unseren Körper als "Objekt" benutzen, erzeugen wir noch mehr Spaltung und

Süchte/Drogen-Schleifen im Gehirn.

(neueste Forschungen über Trauma zeigen, dass Trauma-Wiederholungen "süchtig" machen, da der Körper Stoffe/Drogen produziert, um den Schmerz zu stillen.

 (Die "Dosis" an Essen oder Hungern, nach Extrem-Sport, nach Alkohol, nach Selbstverletzung, nach Sex...etc.

muss sozusagen immer stärker werden, damit sie wirkt.)

 

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Die Sucht nach Leiden und das wiederholte Erzeugen von Leiden

und emotionalen Flahbacks, die Menschen unterbewusst immer wieder kreieren,

ist ein Hinweis auf Abspaltung durch Trauma.

 

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Viele Menschen kamen nach patriachal orientiertem Familienstellen zu mir,

Therapeuten, die mit den "Ahnen arbeiten" und im "Schnelldurchgang" Heilung der Ahnen anbieten.

Auch die sog. "Chakren" zu öffnen oder Menschen mit "früheren Leben" in Kontakt zu bringen,

kann eine völlige Überflutung und Überforderung auslösen. IM KERN GESUND bietet einen völlig anderen Ansatz, bei denen wir nicht ins "Trauma" etc. schauen müssen.

 

 

Ein weiterer Punkt der für alle Seminarleiter, YogalehrerInnen etc. wesentlich ist:

Es kann Menschen "süchtig" machen, sich beim Meditieren oder Atmen etc.vom Körper abzuspalten.

Menschen können lernen, wie sich eine regulierte, d.h. lebendige Entspannungsphase

vom sogenannten "Totstellreflex" unterscheidet.

 

Ebenso fehlen die Grundlagen der körper- und bindungsorientierten Traumaheilung bei "Lichtarbeiter"-Gruppen, spirituellen Lehrerern und Gurus, die davon ausgehen, dass ihre Schüler Zugang zum inneren Kern haben.

(Mehr Hintergründe siehe Blog-Artikel Trickster-Archetyp.)

 

Ein konkretes Beispiel:

in sogenannten "schamanischen Heilkreisen" musste eine Frau, um die Mißbrauchserfahrung in der Kindheit zu heilen,

sich in die Mitte einer Gruppe legen und wurde von einem Schamanen mit Gebeten geheilt.

Allein das Hinlegen ist zutiefst re-traumatisierend für die Frau gewesen, jedoch hat sie es nicht bemerkt.

 

 

Das ist das größte Problem bei traumatischen Erfahrungen, dass Betroffene es nicht bemerken und sich einreden, bzw. ihnen eingeredet wird, dass dies "Traumaheilung" ist. Wenn "es" nicht funktioniert, werden Scham und Schuld über die eigene Situation oft noch größer.

 

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Es gibt so viele Menschen in Not, deshalb ist es gut, wenn es viele Therapeuten und Begleiter gibt.

Der Marktplatz der Selbstheilungsangebote boomt, doch in den Fort- und Ausbildungen gibt es keine "übergeordnete Ethik" und "Qualitätssicherung". Das IM KERN GESUND-Institut engagiert sich dafür, dass dies wieder bewusst gemacht wird.


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 Zum Beispiel ist es dringend notwendig darüber aufzuklären, dass es

im Jahre 2019 immer noch Bücher zu Bestsellern werden, die jungen Eltern raten,

ihren Babys das "Einschlafen" per Zwang zu lernen.

Das Institut setzt sich dafür ein, dass ALLE Eltern über die Basics der sicheren Bindung und Regulierung aufgeklärt werden:

Nach Regulierung etc. schreiende Babys brauchen Körper-Kontakt im sich zu entspannen.

(erst ab dem 6. (!)  Lebensjahr lernt ein Kind, sich selbst zu beruhigen.)

 

 

Wenn Babys und kleine Kinder die Berührung und sichere Bindung zur Selbstregulation

im Nervensystem nicht bekommen,

dann "frieren sie ein",

d.h. sie erstarren ganz tief im Körper und sind nicht mehr in Ver-Bindung.

 

 

Babys und kleine Kinder sind dissoziiert und abgespalten und das ist - wie die Traumaforschung belegt -

die Basis von allen Autoaggressionserkrankungen.

Dies ist nachweislich die tiefere Ursache aller Bindungs- und Beziehungsprobleme,

die sich in unserer Kultur vermehrt zeigen.

Wir vermeiden es, in "Fühlung" mit unserem Körper zu gehen.

 

 

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Trauma ist ein unverbundener Zustand: innen und außen abgeschnitten vom Wesentlichen.

Wir sind nicht mehr mit unserem Kern verbunden und nicht mehr mit der realen Welt und realen Menschen.

Das ist in Zeiten, in der die virtuelle Welt und künstliche Intelligenz gepuscht werden, ein wachsendes Problem.

Lesen Sie dazu unter Methode den Link "KI und KI - künstliche Intelligenz braucht als Gegenpol Körper-intelligenz."

 

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Deshalb ist es notwendig, dass wir unseren Kindern und Jugendlichen in der Schule und in allen pädagogischen Einrichtungen die Möglichkeit für Kern-Verkörperung und einer neuen Art des Lernens und des "begleitet werdens", ermöglichen.

Die Schule soll ein unterstützender und ganzheitlicher Ort des Friedens werden,

wenn Pädagogen etc. den Körper und seine Bedürfnisse und Fähigkeiten mit einbeziehen.

Damit Kinder und Jugendliche und vor allem ihre Eltern die Kindheit und Jugend als Lebensressource und Selbstbemächtigung für ein erfülltes Leben verstehen.

Dazu gehört auch das Körper-Kern-Glück, das im Inneren entsteht und jederzeit aktiviert werden kann.

Dies hält uns gesund und bindungs- beziehungsfähig.

(Anmerkung: Studien von Attentätern wie z.B. Breivik zeigen, dass er viele Monate vor dem Attentat keine körperliche Nähe/Berührung zugelassen hat. Alle Täterstudien weisen auf die Entkernung und Abspaltung vom Körper hin.

Mehr dazu unter dem Link "Gruppenarbeit und Trauma".)

 

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Das Anliegen von IM KERN GESUND ist es, dass alle Menschen wieder in  Kontakt mit ihrer inneren Natur kommen,

ein Gespür für ihren inneren Körper-Raum

und ihre Grenzen bekommen

und sich wieder für gesunde Gemeinschaften öffnen können.

 

Gemeinschaften, die frei sind von jeglicher Religion,

Dogmen und Weltanschauungen,

frei von jeglichem spirituellen Überbau,

frei von Zielfokussierung

und frei von Konkurrenz und Perfektion,

frei vom Selbstoptimierungswahn und vom Kreisen um sich selbst.

 

 

Wir brauchen Räume und Gemeinschaften, in denen jeder Mensch aus dem Kern

ehrlich sprechen kann,

ohne Angst vor Ausgrenzung, Mobbing, Bewertung etc. zu haben.

 Erst wenn das Thema Bindung- und Beziehung und ehrliche Kommunikation im Umgang mit allen Menschen -

(vor allem Menschen, die nicht der eigenen "Blase" und Weltanschauung entsprechen,

Menschen, die uns irritieren, die nicht unserer Meinung sind)

ganz oben auf der Agenda steht, wird sich wirklich etwas transformieren.

 Es beginnt immer bei uns selbst, ob wir den "Wandel" verkörpern, den wir uns oft im Außen wünschen.

Wir können unsere Themen nicht über Angst- und Panikmache bewältigen,

sondern nur mit einem "ruhigen Gehirn"  - wir haben ein soziales Gehirn und Nervensystem, das sich nur in stabilen, sicheren Gemeinschaften und in Verbundenheit reguliert.

 

 

Trauma (das Drama und Leiden unserer äußeren Welt) wird sich so lange wiederholen,

bis wir wieder im Kern unserer Lebenskraft, der inneren Verbindung und ehrlichen Kommunikation angekommen sind. 

 Von dem Punkt aus beginnt unsere persönliche und somit die kollektive "Heilung".

(siehe Blog-Artikel www.imkerngesund.com/Blog - "Trickster-Archetypen".)

 Dann werden sich alle Themen und Probleme von innen nach außen lösen,

denn wir sind wieder in Kontakt mit unserer archaischen Weisheits-Natur:

wir werden zu offenen und wachen Menschen, die bindungs- und gemeinschaftsfähig sind.

 

 

 

Wir werden von innen heraus denken, mit dem ganzen Körper und seiner Weisheit.

Wir sind in Kontakt mit unserer Körper-Präsenz

und verkörpern die innerste "Kern-Ethik" unseres Mensch-Seins,

unserer Verletzlichkeit.

Und können aushalten  "Nichts zu Wissen".

Das öffnet den Raum für bisher Ungeahntes, neue Pfade werden gelegt und neue Handlungen ermöglicht.

 

 

Zum Schluß ein paar persönliche Worte:

Dieses Manifest kam auf Wunsch von vielen Menschen zustande, die mich darum baten. Ich möchte mich damit nicht erhöhen oder über die anderen KollegInnen stellen, denn ich habe selbst sehr viele "Fehler gemacht", Worte gesprochen, Übungen etc. ausgeführt, die Menschen verletzt haben könnten. Damit möchte ich mich auch bei allen früheren Teilnehmern an Seminaren, Klienten etc. entschuldigen.

 

Das betrifft die Jahre in denen ich die körper- und bindungsorientierte Kern-Ethik
noch nicht in meinen Seminaren und Einzelsitzungenm so konsequent und ehrlich angewandt habe. Es ist weiterhin ein täglicher Lernprozess ehrlich zu kommunizieren und zu konfrontieren, ohne Menschen zu verletzen.

Wenn es gelingt, entsteht ein weiter Raum und eine tiefere Verbundenheit.

In Dankbarkeit

Angelina Petra Kreupl

 

Wenn Sie sich dafür engagieren wollen, dass alle Menschen vom unverletzbaren Kern erfahren und das Kern-Projekt unterstützen wollen, dann melden Sie sich bitte gerne unter Kontakt!