Wesentliches auf meinem persönlichen Weg: Die Forschung nach der Kraft, die uns zusammenhält.

Meine Lebensaufgabe begann sich schon in der frühen Kindheit zu zeigen. Ich musste bereits mit 2 1/2 Jahren in den unverletzbaren "Kern", so lebte ich viele Jahre im Überlebensmechanismus des Einfrierens und Erstarrens. Die Seele/das Bewusstsein zieht sich in die Tiefe zurück, wenn wir erstarren, um in der Unsicherheit und dem Ungeborgenen zu überleben.

 

Niemand hatte "Zugriff" zu meinem Innersten. Niemand konnte mich "entkernen": weder die schwarze Pädagogik noch die klösterliche, rigide und körperfeindliche Erziehung. So begann die lebenslange Forschungreise nach der "Kraft, die Mensch und Welt im Innersten zusammenhält", verbunden mit der Frage "was ist das", was ich da in mir erlebte. Dieses Innerste ist wie ein Raum in mir, tief im Körper, aus dem eine innere Führung, eine "innere Stimme" spricht. Es ist für mich immer noch eine Herausforderung dies zu schreiben. Diese innere Führung ist wie ein "Bullshit-Detektor" in mir, der mich bei Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit ermutigt hat, mich zu wehren.

 

Leider habe ich in manchen Lebenssituationen nicht auf diesen inneren "Bullshit-Detektor" in mir gehört und musste durch schmerzhafte Erfahrungen gehen. Doch dieser innere Bewusstseinsraum ist immer da, strahlt eine Ruhe und Kraft aus, die unkaputtbar ist.

 

So begann die Forschungsreise, die immer weiter geht und nie zu Ende ist, so lange ich lebe. Meine Forschungen zum Thema Bewusstsein führten daszu, dass ich mich für alle Grenzbereiche interessierte. So auch die Beschäftigung mit dem Sterben und der Auflösung des Körpers. Mit siebzehn Jahren begann ich ein soziales Jahr auf einer Intensivstation des Kreis-Krankenhauses Deggendorf. Ich begleitete Menschen auf der letzten Reise in den Tod, erlebte Menschen im Wachkoma, Menschen, die sich das Leben nehmen wollten und sah junge Frauen, die wegen ihrer Magersucht künstlich ernährt werden mussten. Du kannst Dir vorstellen, dass ich diese Erfahrungen niemals vergessen werde

 

In meiner Jugend versuchte ich durch das Lesen vieler Bücher, aller Genres, auch Philosophien, Texten von Mystikern zu erforschen, was dieser innere Raum ist. In Gedichten und Texten öffnete sich dieser Raum in mir, doch die Erfahrung dieses "Raumes dazwischen" erlebte ich immer wieder im künstlerischen Ausdruck, im Gesang, Tanz, Improvsiation und durch Schreiben. (unter Stimme/Tanz/Improvisation mehr dazu lesen.)

Mit 21 Jahren arbeitete ich in der Neurologie des Bezirk-Klinikums Regensburg. Viele Gespräche mit Ärzten und Psychiatern zeigten mir, dass sie nichts über das Thema Trauma und nichts zum Thema Bewusstseinserfahrungen wussten. Weiter forschte ich, las viele Bücher über Körperbewusstseinsentwicklung, Körperpsychotherapie und besuchte sehr viele Seminare zur östlichen und westlichen Medizin etc. Mit Gruppen zu arbeiten machte mir bereits in der Klinik und in Seminaren für Geburtsvorbereitung große Freude. Vor 30 TeilnehmerInnen erläuterte ich, dass der Körper-Instinkt während des Geburtsprozesses die "Führung" übernehmen sollte.Ich war erst 23 Jahre alt und war immer wieder erstaunt, dass die Menschen mich respektierten und ich sie im Kern erreichte. 

 

Meine "Selbstständigkeit" und Seminartätigkeit begann nach einer Auszeit in der Wildnatur, in die ich durch meine tiefsten Ängste ging. Die Begegnung mit wilden Tieren war wie eine Inititation ins Leben. Nach dieser Hingabe an das Leben selbst war ich frei. Es war ein "Aufwachen" und ein tiefer Kontakt zur inneren Natur und  Körperführung in mir. Dies Zeit in der Wildnis gab mir den Boden und Mut, in die Selbstständigkeit zu gehen. Immer wieder Neues zu wagen und aus Beziehungen auszusteigen, die mich in meiner Kreativität behinderten. Ein Traumalehrer meinte, als ich ihm von meinen Forschungen erzählte, dass ich krank werde, wenn ich meine Kreativität zurückhalte und nicht den Mut habe, mein Buch über die Kern-Intelligenz zu veröffentlichen. So lernte ich Schritt für Schritt meine Ängste zu überwinden und die Kreativität auszudrücken in diversen künstlerischen Projekten.

 

Der Name IM KERN GESUND entwickelte sich 2002 bei der Begleitung von sehr schwer kranken und sterbenden Menschen.

Dort entwickelte sich auch das "Summen und Tönen", das dabei unterstützte, einen Ort im Körper zu finden, der sich an die Urgesundheit erinnerte und frei ist von Leid und Schmerz.

 

Die Forschungen und Praxis zur Kern-Intelligenz sind seit 1989 Jahr für Jahr, Schicht für Schicht von "innen nach außen" gewachsen: Frei von universitären Denk-Strukturen, aus dem verkörperten Raum des Nicht-Wissens, aus der täglichen Praxis und ungezählten Seminaren.

 

Dankbarkeit für alles, von Herzen,

in Liebe gehe ich den Weg weiter,

Angelina

Zur Feier von 30 Jahren Selbstständigkeit ein Überblick der künstlerischen Projekte:

Sängerin

Stadtspaziergänge zu den Madonnen, zum Kern vom Regensburg und Schlange und Adler etc. von 2000 bis 2012:

2012 CD mit Improvisationen aus dem Moment.

Stadtspaziergang mit Gesang.

Mehr Informationen und Zeitungsartikel demnächst.

Veranstaltungenskarte 2005.

Veranstaltungen zum Thema Wasser 2004 - Wasserklang-Konzert.

Stadtspaziergang mit Gesangs-Improvisationen entstanden 2010

Den künstlerisch-kreativen Lebens-Weg bitte unter dem Link Stimme, Tanz und Improvisation nachlesen.